Sammeln, sammeln ...
Jeden Tag erscheinen in Deutschland neue Bücher, Zeitschriften und CDs. Aber was passiert, wenn ein Buch nicht mehr gedruckt wird?
Oder wenn sich der Musikgeschmack der Leute ändert?
Gerät dann alles in Vergessenheit? Die Deutsche Nationalbibliothek möchte das verhindern. Sie wird deshalb auch „Gedächtnis der Nation“ genannt.
Denn sie sammelt und bewahrt seit mehr als 100 Jahren alles auf, was in Deutschland veröffentlicht wird oder über Deutschland. Darunter sind Bücher, Zeitschriften, Karten, CDs und Schallplatten.
Wenn man alle Regale dort aneinander reiht, kommt man auf fast 390 Kilometer!
Und ständig wächst die Sammlung: Täglich 1000 Medien kommen in der Bibliothek an. Dazu kommen noch 6000 Veröffentlichungen im Internet, auch die werden gespeichert.
Eine Mitarbeiterin erklärte: „Eine Bibliothek muss wachsen. Wir werfen nichts weg. Ein Gedächtnis wächst und das Digitale kommt eben dazu.“